Banking the Unbanked ist eine 380-Milliarden-Dollar-Chance

Banking the Unbanked ist eine 380-Milliarden-Dollar-Chance

Die heutige Infografik stammt von Raconteur und befasst sich mit der Möglichkeit, Finanzdienstleistungen für Menschen ohne Bankverbindung in Schwellenländern bereitzustellen. Sehen Sie sich die Version der Grafik in voller Größe an, um eine bessere Auflösung zu erhalten.

Für diejenigen von uns, die in Nordamerika oder Europa leben, halten wir den nahezu universellen Zugang zu Finanzdienstleistungen im Allgemeinen für selbstverständlich.

Sicher, es gibt viele Menschen, die Fragen oder Bedenken bezüglich der Funktionsweise von Zentralbanken und Währungen haben, aber selbst die skeptischsten dieser Menschen halten wahrscheinlich etwas Geld auf einem Bank- oder Anlagekonto. Es ist bequem, einfach und erleichtert andere wirtschaftliche Transaktionen.

Aber es gibt Milliarden von Menschen auf der Welt, die diese Möglichkeit nicht haben. Diese Bevölkerungsgruppe ohne Bankverbindung bezahlt Miete und Waren in bar und hat normalerweise keinen einfachen Zugang zu Dingen wie einem Bankkonto, Versicherungen, Investitionen oder Renten.

Wo sind die Unbanked?

Die Weltbank hat Daten aus 160 Ländern zu diesem Thema, und es ist klar, dass es einige ziemlich bedeutende Lücken gibt, die gefüllt werden können – entweder durch Finanzinstitute oder Fintech-Unternehmen – die bereit sind, das Risiko einzugehen.

Der Großteil der Weltbevölkerung ohne Bankverbindung lebt in sehr ländlichen, unterentwickelten Gebieten wie Afrika südlich der Sahara und Zentralasien. In Ländern dieser Regionen wie Turkmenistan (wo nur 1,8 % Bankkonten haben) oder Niger (3,5 % haben Konten) ist Banking den Massen weitgehend unbekannt.

Eine Multi-Milliarden-Dollar-Chance

Aber liegt in einem Land ohne Banken wie Turkmenistan die Chance? Nicht wirklich, denn es hat nur fünf Millionen Menschen, eine Arbeitslosigkeit von fast 60 % und ein besonders repressives Regime. Es ist ein großes Risiko, das man für eine extrem niedrige Auszahlung eingehen muss.

Schwellenländer im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika/Karibik scheinen jedoch eine viel sicherere potenzielle Wette für potenzielle Anbieter zu sein. Während kleinere Teile ihrer Bevölkerung keinen Zugang zu grundlegenden Finanzdienstleistungen haben, machen ihre höhere Gesamtbevölkerung und ihr Einkommensniveau sie zu einer praktikableren Wahl.

Im asiatisch-pazifischen Raum sieht die Weltbank in der zunehmenden Bankendurchdringung eine Chance von 79 Milliarden US-Dollar für Privatkunden mit einem Jahreseinkommen von weniger als 8.000 US-Dollar. Ebenso sieht es eine Chance von 95 Milliarden US-Dollar im Kleinst- und Kleinunternehmensbanking in der Region.

Für Lateinamerika und die Karibik sind die Chancen ähnlich: 34 Milliarden US-Dollar für Privatkunden (weniger als 8.000 US-Dollar Einkommen) und 81 Milliarden US-Dollar für Mikro- und kleine Bankgeschäfte.

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